02Mai2018 C

Projektpartner des Netzwerks IntelliZell Consolinno Energy GmbH ist für den Innovationspreis nominiert

Energie und CO2 einsparen – die Pariser Klimaziele stehen hinter allen Projekten der Consolinno Energy GmbH. Miteiner eigens entwickelten Platine kann das Regensburger Unternehmen Kraftwerke und Anlagen effizient steuern.

Das Thema erneuerbare Energien rückt national und international immer stärker in den Fokus. Das lässt sich auch an den Investitionen ablesen: 2017 wurden weltweit insgesamt 337 Milliarden US-Dollarin diesem Sektor ausgegeben - 45 Milliarden mehr als im Vorjahr. Start-ups mischen bei den erneuerbaren Energien eher selten mit. Eine Ausnahme ist die Regensburger Consolinno Energy GmbH, die sich dem Bereich konsequent widmet. "Die Pariser Klimaziele, Energie und CO2 einzusparen, stehen hinter all unseren Projekten", beschreibt Gründer und Geschäftsführer Klaus Nagl die Philosophie des im Januar 2017 gegründeten Start-ups mit Sitz in der TechBase.

Einen Quantenphysiker würde man in diesem Bereich nur bedingt vermuten, doch die im Studium erworbene Fähigkeit, komplexe Probleme zu simulieren, kommt Nagl durchaus zugute. "Energieversorgungssysteme, Stromhandel sowie Stromnetze sind ebenfalls komplexe Probleme mit jeder Menge Wechselwirkungen- der Begriff Sektorenkopplungberuht letztendlich darauf, diese Wechselwirkungen intelligent nutzbar zu machen", beschreibt Nagl die zumindest auf den ersten Blick nicht ersichtliche Verbindung.

Leaf Box

Die Problemlösung wurde dadurch erschwert, "dass es keine Hardware am Markt gab und gibt, die unseren Ansprüchen genügt hätte". Um das Ziel, ein optimiertes Fahrplanmanagement von Kraftwerken und Anlagen zu erreichen, reiche aber auch eine Software nicht aus. Deswegen entwickelten Nagl und sein Team, das mittlerweile bereits aus sieben Festangestellten und sechs Werkstudenten besteht, Komplettsystem aus eigenen Optimierungsalgorithmen und einer eigens entwickelten Hardware. Diese Platine, "Leaf Box" genannt, kann hersteller- und auch anlagentypunabhängig die Daten der Kunden- Stadtwerke, Energieversorger, Industrie, Handel und Gewerbe sowie die Wohnwirtschaft - erfassen. "Wir gehen mit der Platine direkt auf die Anlagen und unsere Software visualisiert die Messungen", beschreibt Nagl den Vorgang. Die Datenflut, die Nagl als Digitalisierung der Energiewende bezeichnet, wird dann ausgewertet. So können nicht nur Störmeldungen per E-Mail und SMS versandt, sondern auch vollautomatisiert optimierte Steuerungs- und Reglungseingriffe vorgenommen werden. Dadurch könnte etwa auf unterschiedliche Energiepreise an der Strombörse und auf Netzengpässe reagiert werden.

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