20Sep2019 C

Eine Million Euro für die Elektromobilität

Mit dem Antrag von Stelian Hennig hat das Förderprogramm für Elektromobilität die Eine-Million-Euro-Schwelle erreicht

Bürgermeister Jürgen Huber gratulierte am 20. September 2019 auf dem Rathausplatz Stelian Hennig zur Teilnahme am Förderprogramm für Elektromobilität. Mit dem Antrag des Inhabers eines Hausmeisterservices hat das Programm die Eine-Million-Euro-Schwelle erreicht. Hennig kann sich über den Zuschuss für einen Hundai ionic sowie einen Renault Kangoo freuen.

Da Stelian Hennig als Dienstleister etwa 100 Kilometer am Tag zurücklegt, freut er sich besonders darüber, emissionsfrei unterwegs zu sein. Es ist ihm ein besonderes Anliegen, zu einer besseren Luftqualität der Stadt beizutragen. Die Autos lädt er mit Solarstrom. Neben diesem wirtschaftlichen Vorteil genießt er vor allem auch die angenehme Ruhe während seiner Fahrten.

Mit der Förderung von Elektrofahrzeugen leistet die Stadt Regensburg neben vielen anderen Bausteinen einen weiteren wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Steigerung der Lebensqualität.
Seit 2015 ist das Förderprogramm in Kraft und unterstützt den privaten sowie gewerblichen Kauf von Elektrofahrzeugen, Lastenpedelecs, Elektrorollern, Fahrradanhängern, Pedelecs und Lastenfahrrädern. Die nun erreichte Fördersumme von einer Million Euro zeigt, dass das Programm bei den Bürgerinnen und Bürgern auf große Resonanz trifft. Bereits 1 373 Förderanträge wurden bisher gestellt.

Besonders von Privatpersonen, die seit 2017 Anträge stellen dürfen, wird das Angebot zur emissionsfreien Fortbewegung genutzt. Junge Familien können durch Lastenpedelecs auf Zweitwägen verzichten, denn mit der elektrischen Unterstützung können sie auch längere Strecken mit bis zu drei Kindern problemlos zurücklegen. Auch viele Selbstständige schätzen das Programm zur Unterstützung des Kaufs von Pedelecs und E-Autos. Studenten dagegen nutzen gerne den E-Roller, um den Weg zur Uni mühelos bewältigen zu können.

Dass das Förderprogramm so gut ankommt, freut Bürgermeister Jürgen Huber besonders. Laut Huber richte sich die Förderung vor allem auch an Dienstleister wie Hennig, da diese ständig im Verkehrsstrom der Stadt unterwegs sind. Die Reichweite der Fahrzeuge sei dafür völlig ausreichend. Huber lobte besonders Hennigs Engagement. „Den Klimawandel müssen wir gemeinsam anpacken“, so Huber. „Dem entgegenzuwirken ist ein gesamtgesellschaftliches Projekt, für das nicht nur Ministerien und Umweltämter zuständig sind, sondern bei dem auch die Bürgerinnen und Bürger mithelfen können.“ Da sich das Förderprogramm als Erfolgsprojekt erwiesen hat, werden weitere Gelder investiert, unter anderem auch um, die bereits flächendeckenden Lademöglichkeiten in Regensburg weiter auszubauen.

Weitere Informationen zu den Förderanträgen unter www.regensburg-effizient.de/foerderprogramme

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