14Jan2016 PP

E-Mobilitätscluster entwickelt „Baukasten“ für Ladesäulen-Hersteller

1,2 Millionen-Förderprojekt abgeschlossen

Ein E-Auto, das gerade an der Ladesäule aufgeladen wird.

Regensburg, 14. Januar 2016 – Im E-Mobilitätscluster Regensburg wurde ein marktfähiges Konzept entwickelt, das den Betrieb und die Nutzung von Ladesystemen für E-Fahrzeuge optimiert. Das Ziel des Förderprojekts FraLa (Framework für Ladestationen) unter Projektleitung des E-Mobilitätsclusters war es, eine Art „Baukasten“ für Ladesäulenhersteller zu schaffen, der alle weiteren Produktentwicklungen sowie die Bedienbarkeit für den Nutzer einfacher, schneller und günstiger machen soll.  

Neben der derzeit noch zu geringen Reichweite sind auch die fehlenden Ladestationen ein Grund dafür, warum die Entwicklung der Elektromobilität hinter den Erwartungen und Zielen zurückbleibt. Die am Förderprojekt beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen brachten ein prototypisches System auf den Weg, das den Markthochlauf der Antriebstechnologie beschleunigen kann. Gegenstand der Förderung waren hauptsächlich die Themenbereiche Softwareengineering, Mensch-Maschine-Kommunikation, Datennetze für intelligente Infrastruktur und technische IT-Dienstleistungen. Die beteiligten Partner entwickelten eine Softwarelösung für eine moderne, intuitive und benutzerfreundliche Mensch-Maschine-Kommunikation.

Die Motivation für das Projekt bestand zum einen darin, die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ladesäulen sicherzustellen sowie die Bedienung der Säulen für den Nutzer zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Indem das System den Nutzer beispielsweise durch den Ladevorgang begleitet und ihm auch auf mobilen Endgeräten zur Verfügung steht. Zu den Vorteilen für Betreiber zählen unter anderem der vereinfachte Zugang zu Diensten wie Service & Repair oder Abrechnungswesen sowie die Erreichbarkeit einer größeren Nutzerbasis. Die Machbarkeit des Konzepts wurde in der Projektphase bereits nachgewiesen und könnte als Grundlage für eine Industrialisierung dienen. Das Ladesystem selbst kann überarbeitet und zur Marktreife gebracht werden. Die Projektpartner sind hierzu bezüglich Folgeprojekten bereits in Gesprächen.

Das Projektkonsortium bestand aus den Firmen evopro systems engineering AG, i-NOATiON GmbH, iNTENCE automotive electronics GmbH, initPRO GmbH sowie den Hochschulen Regensburg und Deggendorf. FraLa startete 2013 und wurde mit 1,2 Millionen Euro vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert.

zurück zu News