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Regensburg richtet europäischen E-Mobilitäts-Workshop aus

Vertreter aus 6 europäischen Städten diskutieren über gemeinsame E-Mobilitätsprojekte

Die teilnehmenden Akteure entwickelten bei vergangenen erfolgreichen Initiativen bereits gemeinsame Projektansätze, die bei dem Workshop vom 12. bis 13. Oktober bei der Stadt Regensburg nun vertieft wurden. Darüberhinaus verständigten sich die Teilnehmer auf weitere gemeinsame Kooperationsmöglichkeiten, um das Thema Elektromobilität in den jeweiligen Regionen voranzutreiben.

Dem Projekt soll jetzt der regelmäßige Austausch der Beteiligten folgen. Regensburg agiert dabei im Verbund mit der Technischen Hochschule, der Continental Automotive GmbH, dem Software-Entwickler AVL und hiesigen IT-Unternehmen. „Für Regensburg ist es eine Ehre, bei der internationalen Technologie-Kooperation in dieser Liga mitzuspielen“, sagte Uwe Pfeil, Manager des E-Mobilitätsclusters Regensburg.

Abgerundet wurde das Treffen mit einem offiziellen Memorandum of Understandings (MoU) zwischen den E-Mobilitätsclustern Regensburg und Istanbul, das von Regensburgs Oberbürgermeister Joachim Wolbergs und Prof. Dr. Orhan Alankus aus Istanbul unterzeichnet wurde und künftige Kooperationen inhaltlich regelt. 

Im November 2011 hatte Regensburg den Zuschlag für die Förderung des E-Mobilitätsclusters im Projekt „Safe and Green Road Vehicles“ (SAGE) erhalten. Drei Jahre lang entwickelten Vertreter aus fünf europäischen Automotive-Clustern – neben Regensburg waren das die Region West-Schweden, das italienische Piemont um die Stadt Turin sowie Paris und Warschau – saubere und sichere Fahrzeugkonzepte. Namhafte Automobilhersteller wie Volvo, Fiat, Renault, Peugeot und Citroën gehörten zu den ausgewählten Projektpartnern. Das mittlerweile abgeschlossene Gesamtprojekt wurde mit rund 2,5 Millionen Euro aus einem EU-Forschungsprogramm gefördert, nach Regensburg flossen 300.000 Euro.

Weitere Infos zu dem Projekt SAGE

Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung (14.10.): Regensburg spielt in der Europaliga

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